Freitag, 7. August 2015

Plauderei aus dem Nähkästchen oder wie Träume in Erfüllung gehen

Habt ihr auch so einen Traum der euch seit Jahren begleitet und einfach nicht mehr los lässt? So eine bestimmte Sache die ihr schon tausendmal im Kopf durchgespielt habt? Die ihr eurem Lieblingsmensch immer wieder und wieder erzählt in der Hoffnung er sagt: Na dann mach halt endlich!?

Schnell nachdem ich mit dem Nähen begonnen habe wurde mir klar das ist mein Ding. Ich hatte dafür Talent, ich lernte schnell und hatte eine riesen Freude daran.
Als ich merkte das irgendetwas nicht stimmt, das die Ereignisse und Vorkommnisse der letzten Jahre mich ermüdet hatten und ich immer überforderter war, wurde es zu einer regelrechten Therapie für mich.
Immer mehr Zeit infestierte ich in mein Hobby und als ich letztes Jahr zur Kur war baute mein Mann mir ein Zimmer unterm Dach zum Nähzimmer aus.
In dieser Zeit schlich sich ganz leise still und heimlich ein Traum in meinen Kopf. 
Wie wäre es mit meinem Hobby Geld zu verdienen? Wie wäre es den Beruf, den ich eh nicht mehr ausüben kann, ganz an den Nagel zu hängen und alles auf eine Karte zu setzten? Ist es möglich mit geringen finanziellen Mitteln und dazu als Mutter auf dem DIY Markt zu bestehen?
Durch soziale Medien kam ich mehr und mehr mit der Szene in Kontakt, überregional nur virtuell. Das ließ mich vorerst wieder von meinem Traum abkommen, mein Selbstbild ließ nicht zu daran zu glauben mithalten zu können. Alle schienen unerschöpfliche Mittel zur Verfügung zu haben, sie hatten alle frei verfügbare Zeit um beinahe täglich neue Kreationen zu präsentieren die aus den aktuellsten Stoffen genäht und kunstvoll bestickt, beplottet und dazu noch mit der Coverlock veredelt waren. Alles Dinge die ich nicht besahs, allem vorran Zeit.
Auf Frust folgt bei mir das Vogelstraußprinzip. 
Jetzt wurde ich ja dieses Jahr 34 Jahre alt und im Zuge desen habe ich mir viele Gedanken gemacht. Wie sollen die nächsten 34 Jahre aussehen? Was macht mich wirklich glücklich.
Die Antwort darauf ist ganz einfach: "Frei sein!"  Frei von Neid, Vergleichen, Druck, Grenzen, Bereuen und Frei von Angst.
Und mit diesem Vorsatz im Gepäck starte ich nun in jeden Tag. 
Guten morgen Caroline, nicht vergessen nach dem Zähne putzen frei sein!

Ja schön für dich werdet ihr jetzt denken und warum hat sie uns da oben was von einem Traum erzählt?
Nun da ich neuerdings frei von Angst und Selbstzweifel unterwegs bin, hab ich mich getraut letzte Woche die liebe Bärbel anzusprechen.
Sie betreibt in Kirchheimbolanden einen zuckersüßen Conceptstore die Lümmelei. Im Laden gibt es allerhand zu entdecken, selbstgenähtes für die Kids, hochwertige besondere Spielwaren, handgemachten Schmuck um nur ein paar der Dinge zu nennen.
Und plötzlich der Impuls! Frei sein, Caroline! Da hab ich es ungeplant und ganz spontan gewagt.
Und nun was soll ich sagen? 





Ihr könnt euch nicht vorstellen was das für ein ausgesprochen besonderes Gefühl ist seine Sachen in einem echten Geschäft hängen zu sehen.

Und weil ich so aufgeregt war, ist mir passiert was einem Blogger niemals nie passieren sollte, ich habe vergessen Fotos zu machen. 
Die beiden Fotos hab ich von Bärbel die ganz toll Werbung macht auf facebook, guckt unbedingt vorbei. Lümmelei

1 Kommentar:

  1. Liebe SIS,
    schön, dass Du Dich be-freist-sei weiter mutig und freue Dich Deiner Freiheit so bewußt zu sein!
    Kuss Deine SIS

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